Im Deutschen sind Buchstaben und Sprachlaute einander zugeordnet. Grundsätzlich gilt hier das sogenannte Stammprinzip. Das bedeutet nichts anderes, als dass sich der Wortstamm eines Wortes  bei einer Flexion (Beugung) gar nicht oder nur wenig verändert.  Ein Beispiel dafür ist das Substantiv Hund. Im Genitiv bleibt der Wortstamm unverändert erhalten: des Hund/es. Selbst bei Wortzusammensetzungen bleibt der Wortstamm nahezu gleich bestehen: Hund+Halsband= Hundehalsband.
Natürlich gibt es hiervon auch Abweichungen. Der Wortstamm kann sich zum Beispiel durch Umlaute (Baum - Bäume; Traum -Träume), Ablaute (singen - sangen -gesungen) oder dem Wechsel von e zu i (lesen - liest) verändern. Abgesehen von diesen Abweichungen existierten in der deutschen Sprache jedoch auch zahlreiche Ausnahmen. Mit der Rechtschreibreform wurde versucht, diese Ausnahmen zu beseitiegen und damit das Stammprinzip zu festigen.

Laut-Buchstaben-Zuordnung